Zahnarztpraxis Dr. Kern

... damit Sie jedem die Zähne zeigen können!

Anschrift

Zahnarztpraxis Dr. Kern
Werlberger Str. 21
86551 Aichach

Terminvereinbarung

Tel. 08251 7966
Fax 08251 51551

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Herzlich Willkommen...

…in unserer zahnmedizinischen Praxis. Unsere professionellen Leistungen umfassen Implantate, Behandlungen in Vollnarkose, professionelle Zahnreinigung und Zahnaufhellung, Hausbesuche bei bettlägerigen oder behinderten Patienten, schonende Laserbehandlungen sowie oralchirurgische Eingriffe.

 

Dr. Kern ist Spezialist für Seniorenzahnmedizin und sorgt mit seinem ebenfalls im Seniorenheim tätigen angestellten Zahnarzt Dr. Watzinger auch bei Angstpatienten für eine angenehme Behandlungsatmosphäre, zum Beispiel durch entspannende Musik.

 

Wir sind jederzeit für Sie da – sprechen Sie uns einfach direkt an! Entweder telefonisch oder über unser Kontaktformular.

 

 

 

Unsere Zahnärzte

Axel Kern

Axel Kern

Dr. med. dent. Axel Kern MSc
Zahnarzt (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)

Ulrich Watzinger

Ulrich Watzinger

Dr. med. dent. Ulrich Watzinger MSc
Zahnarzt (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)

Unsere Leistungen – von A bis Z

Alterszahnheilkunde

Gesund beginnt im Mund – erst recht im Alter
Die demographischen Daten sagen für die kommenden 25 Jahre eine überproportionale Zunahme des Anteiles der Bevölkerung über 65 Jahren voraus. Damit verbunden ist auch eine stete Zunahme an pflegebedürftigen Menschen. Sobald diese Patienten in Heimen untergebracht sind, ist es mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen und eigener suffizienter Mundhygiene zumeist vorbei. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten sind wir mit zwei mobilen zahnärztlichen Einheiten ausgerüstet, die es erlauben nahezu alle Behandlungsmaßnahmen auch bei Ihnen zu Hause oder im Pflegeheim durchzuführen.

Warum sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen bis ins hohe Alter so wichtig?
Gesunde Zähne und funktionsfähiger Zahnersatz tragen wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität bei, gerade auch bei älteren Menschen. Im Zuge des fortgeschrittenen Alterungsprozesses lassen jedoch die Fähigkeiten zur eigenen Mundhygiene, sowie die Regelmäßigkeit der zahnärztlichen Kontrolle von Gebiss und Zahnersatz aus unterschiedlichen Gründen häufig nach, mit allen Folgen für die Mund- und auch die Allgemeingesundheit. So erkranken ältere Menschen beispielsweise wesentlich häufiger an einer Parodontitis (dazu mehr), was nachweislich nicht nur zum Zahnverlust führen kann, sondern auch schwere Allgemeinerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen begünstigt. Auch werden schlecht sitzende Prothesen häufig unnötigerweise als schicksalshaft hingenommen. In Verbindung mit altersbedingter, nachlassender Kaumuskelkraft führt dies einerseits nicht selten zu einer schleichenden Ernährungsumstellung hin zu ausschließlich weicher Kost und in einigen Fällen sogar zur Verschlechterung der gesamten Ernährungslage. Andererseits ist auch die Mundschleimhaut im Alter mechanisch weniger belastbar, mit der Folge das gerade schlecht sitzender Zahnersatz vermehrt schmerzhafte Druckstellen verursacht.

Durch regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und einem, den individuellen kognitiven bzw. motorischen Fähigkeiten des Patienten, angepassten Prophylaxeprogramm lassen sich diese negativen Auswirkungen wirkungsvoll kontrollieren. Daneben unterstreicht aber noch ein weiterer wichtiger Aspekt diese Notwendigkeit. So zeigen einige, gehäuft im Alter auftretende, Allgemeinerkrankungen nachweislich auch Symtome in der Mundhöhle. Dementsprechend entdeckt nicht selten der Zahnarzt als erster beispielsweise Anzeichen einer Leukämie an der Mundschleimhaut und veranlasst die entsprechende, weiterführende diagnostische Abklärung.

Welche speziellen Leistungen für ältere Patienten werden angeboten?
Entsprechend der individuellen Belastbarkeit und Mobilität behandeln wir auch die älteren Patienten zunächst in unseren Praxisräumen. Die Zugänge sind dementsprechend auch für Rollstuhlfahrer bzw für Personen mit Gehhilfen ausgelegt. Sollte der Gesundheitszustand der Patienten eine Behandlung in unserer Praxis nicht mehr zulassen, kommen wir nach Rücksprache auch zu Ihnen nach Hause bzw. in die Pflegeeinrichtung. Anhand unserer mobilien zahnärztlichen Einheit sind wir in der Lage einen Großteil der Behandlung auch außerhalb durchzuführen. Lässt der Gesundheitszustand der Patienten auch eine solche Behandlung nicht zu, bieten wir darüberhinaus auch die Möglichkeit die Behandlung in Vollnarkose im Krankenhaus Aichach mit anschließender stationärer Überwachung durchzuführen. Für weitergehende Informationen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Behandlung in Vollnarkose

Zahnärztliche Eingriffe werden gewöhnlich unter Lokalanästhesie durchgeführt. Zwar wird dadruch das Schmerzempfinden effektiv ausgeschaltet, der Patient erlebt die Behandlung dennoch bewusst mit. Insbesondere bei ausgesprochenen Angstpatienten ober bei behinderten bzw. pflegebedürftigen Menschen ist deswegen die Belastungsgrenze schnell überschritten. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen die Möglichkeit alle Behandlungen auch in Vollnarkose durchführen zu lassen. Gewöhnlich arbeiten wir dazu mit einem erfahrenen Anästhesieteam zusammen, dass zu uns in die Praxis kommt. Einschränkungen zur Behandlung in Vollnarkose in unseren Praxisräumen bestehen allerdings dann, wenn über das allgemeine Narkoserisiko hinaus weitere medizinische Risiken bestehen. In diesem Fall führen wir die Eingriffe im Aichacher Krankenhaus durch. Anschließend erfolgt eine eintägige, stationäre Überwachung. Für weitergehende Fragen zur Behandlung in Vollnarkose stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Erhalt des Kieferknochens

Gehen Zähne verloren, fehlt damit auch der funktionelle Reiz für den Körper die ihn umgebenden knöchernen Strukturen aufrecht zu erhalten. Die Folge ist ein steter Knochenabbau im Bereich des zahnlosen Kieferabschnitts. Dies kann insbesondere im Frontzahngebiet zu ästhetisch ungünstigen Veränderungen der Gesichtsform führen und Sie um Jahre älter wirken lassen (sog. „Vergreisung“ der Gesichtsform). Implantate verhindern diese Knochenresorption indem sie, ähnlich dem natürlichen Zahn, die Kaukräfte auf den Kieferknochen weiterleiten und damit für seinen Erhalt sorgen.

Erhalt gesunder Zähne

Bei einer konventionellen Brückenversorgung müssen die Nachbarzähne rechts und links der Zahnlücke beschliffen werden, um die Brücke aufzunehmen. Wird der fehlende Zahn hingegen durch ein Implantat ersetzt, muss keine gesunde Zahnhartsubstanz mehr geopfert werden. Darüberhinaus vermögen Implantate auch bei herausnehmbaren Zahnprothesen nachhaltig zum Erhalt verbliebener gesunder Zähne beizutragen. Konventionelle Prothesen können infolge unphysiologischer Kaukraftbelastung Ihre Ankerzähne nachhaltig bis hin zum Zahnverlust schädigen. Implantate bieten hier die Möglichkeit über die Integration zusätzlicher Verankerungselemente in den Zahnersatz die Kaukräfte optimaler zu verteilen und dadurch Folgeschäden an den verbliebenen Zähnen minimieren. Nicht selten kann ein herausnehmbarer Zahnersatz sogar komplett vermieden werden.

Fissurenversiegelung

Die Kauflächen der bleibenden großen Backenzähne (Molaren) sind in den ersten Jahren nach ihrem Druchbruch in die Mundhöhle nachweislich besonders kariesgefährdet. Um Karies an diesen Stellen vorzubeugen empfehlen wir, dass Sie bei Ihrem Kind eine Fissuren- und Grübchenversiegelung durchführen lassen. Dabei werden die Eintrittpforten für Karies in einem schonenden und völlig schmerzfreien Verfahren mit einem speziellen Kunststoffmaterial dauerhaft verschlossen und die Zähne so vor frühzeitigen Schäden bewahrt.

Füllungstherapie

Ist ein Zahn von Karies angegriffen muss die erkrankte Zahnsubstanz entfernt werden um den Zahn vor weiterer Zerstörung zu schützen. Der daraus resultierende Defekt wird anschließend mit einer Füllung dauerhaft dicht verschlossen, um die Funktion und Ästhetik des Zahnes wiederherzustellen und ein weiterers Vordringen der Karies zu verhindern. Kleinere und mittelgroße Defekte können dabei bedenkenlos mit plastischen Füllmaterialien versorgt werden, ohne dass die Stabilität des Zahnes substanziell eingeschränkt wäre. Sind dagegen größere Anteile des betroffenen Zahnes zerstört, z.B. die Außen- oder Innenwand des Zahnes, so empfiehlt sich die Versorgung mit Einlagefüllungen (Inlays), Auflagefüllungen (Onlays) oder Kronen/Teilkronen. Dabei stehen zur Restauration mehrere alternative Füllungsmaterialien zur Verfügung, die sich im Hinblick auf Haltbarkeit, Stabilität, Verträglichkeit und Ästhetik unterscheiden.

Dazu zählen unter anderem:
• Glasionomerzement
• Komposit (Kunststoff)
• Keramik
• Gold

Gerne informieren wir Sie ausführlich bei einem Beratungsgesspräch über die Vor- und Nachteile der einzelnen Alternativen.

Laserbehandlung

Die Lasertechnologie wird in vielen Fachgebieten der modernen Medizin erfolgreich eingesetzt und bietet auch im Bereich der Zahnmedizin je nach Indikation erhebliche Vorteile. Wir verfügen in unserer Praxis über einen Diodenlaser der neuesten Generation und bieten Ihnen auf Wunsch eine lasergestützte Behandlung u.a. bei folgenden Eingriffen/Erkrankungen an:

• Wurzelbehandlung (Endodontie)
• Parodontitis-/Periimplantitisbehandlung
• Kleinere chirurgische Eingriffe
• Aphten und Herpes
• Zahnhalshypersensibilitäten

Welche Vorteile bietet der Einsatz des Lasers?
Die physikochemischen Eigenschaften der gebündelten Lichtenergie bieten je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Vorteile gegenüber konventionellen Behandlungsmethoden. Im Folgenden haben wir für Sie die einzelnen Punkte entsprechend der Indikation für Sie zusammengestellt.

Wurzelbehandlung
Durch den Lasereinsatz werden entzündungsverursachende Bakterien im Wurzelkanal wesentlich gründlicher und effektiver abgetötet. Im Gegensatz zur konventionellen Dekontaminationsmethode mit desinfizierenden Spüllösungen dringt das emittierte Licht auch in unzugängliche Seitenkanäle des Wurzelkanalsystems des Zahnes ein und vermag so auch dort ansässige Bakterien zu eliminieren. Als Konsequenz daraus sind die Chancen auf eine erfolgreiche Ausheilung wesentlich höher. Auf diese Weise kann ein sonst drohender Zahnverlust häufig verhindert werden.

Parodontitis-/Periimplantitisbehandlung
Die desinfizierende Wirkung des Lasers macht man sich auch im Rahmen einer Parodontitis- bzw. Periimplantitisbehandlung zu Nutze. Auch hier werden die entzündungsverursachenden Bakterien selbst in tiefen Zahnfleischtaschen effektiv und zuverlässig abgetötet und dadurch der Behandlungserfolg wesentlich verbessert. Wir setzen dazu den Laser sowohl direkt zur Dekontamination, als auch im Rahmen einer adjuvanten photodynamischen Therapie ein. Bei einer solchen Therapie wird ein Farbstoff in die Zahnfleischtaschen appliziert, der von den Bakterien aktiv aufgenommen wird. Durch anschließende Bestrahlung mit Laserlicht kommt es zu einer chemischen Reaktion im Farbstoff, die die Bakterien zuverlässig eliminiert. Aufgrund Ihrer Effektivität können anhand dieser Behandlungsmethode nicht selten eine systemische Antibiotikatherapie und weitere eventuell notwendige chirurgische Eingriffe vermieden werden.

Kleinere chirurgische Eingriffe
Auch kleinere chirurgische Eingriffe wie beispielsweise die Entfernung von Schleimhautwucherungen bzw. -überschüssen oder die Durchtrennung von Lippenbändchen, können schonender mit dem Laser durchgeführt werden. Sowohl die Schmerzhaftigkeit des Eingriffs selber, als auch die postoperativen Beschwerden sind wesentlich reduziert. Auf eine Lokalanästhesie kann häufig sogar ganz verzichtet werden. Darüberhinaus verläuft auch die Wundheilung wesentlich schneller und besser.

Aphten und Herpes
Aphten und Herpes werden zumeist mittels entsprechender Salben behandelt. Die Therapie ist häufig langwierig und unangenehm. Der Einsatz des Lasers verschafft hier häufig eine sofortige Linderung der Beschwerden und des Spannungsgefühls. Gleichermaßen heilen die entzündeten Regionen infolge der Behandlung schneller ab. Auch treten sowohl Aphten, als Herpes insgesamt seltener wieder auf.

Zahnhalshypersensibilitäten
Normalerweise ist der Zahn durch den, bis zum Zahnfleischrand reichenden, Zahnschmelz, gegenüber chemischen und thermischen Reizen gut geschützt. Zieht sich das Zahnfleisch jedoch zurück, entblößt es den empfindlichen Zahnhals. Der Zahn ist an dieser Stelle von tausenden mikroskopischen Kanälchen durchzogen, die von der Oberfläche bis in die Zahnpulpa reichen. Über diese sensiblen Dentinkanälchen erreichen chemische und thermische Reize den Nerv und lösen so die typische Schmerzempfindung aus. Wenn die Verwendung entsprechender Zahnpasten nicht den gewünschten Erfolg zeigt, können mit Hilfe der Lasertechnik die offen liegenden Dentinkanälchen versiegelt werden. Die Auslösung des Schmerzreizes wird dadurch wirksam unterbunden.

Parodontitis Behandlung

Parodontitis (umgangssprachlich auch „Parodontose“ genannt) ist die häufigste Ursache für Zahnverlust mit all seinen Konsequenzen. Auch aus allgemeinmedizinischer Sicht ist eine Behandlung unbedingt geboten, da mit dieser Erkrankung nachweislich ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Risikoschwangerschaften einhergeht. Mit modernen Methoden ist es möglich diese Erkrankung schonend und effektiv zu behandeln.

Was ist eine Parodontitis ?
Als Parodontitis wird eine Entzündung des Zahnhalteapparates bezeichnet. Infolge einer bakteriellen Infektion in Verbindung mit der Entzündungsreaktion des Körpers kommt es dabei zur forgesetzten Zerstörung des Kieferknochens. Die Erkrankung ist in der Altersgruppe zwischen 35 und 74 Jahren sehr verbreitet und zählt daher zu den „Volkskrankheiten“.

Wie entsteht eine Parodonititis ?
Eine Parodontitis beginnt immer mit einer Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis), ausgelöst durch Bakterien in Form von Zahnbelag (Plaque). Wird dieser Belag nicht entfernt, entwickelt sich daraus durch die Einlagerung von Mineralien Zahnstein. Dieser fördert im weiteren Verlauf das Plaquewachstum in Richtung der Zahnwurzel. Als Konsequenz daraus einsteht ein Spalt (Zahnfleischtasche) zwischen Zahnfleisch und Zahnwurzel, der ideale Lebensbedingungen für Bakterien bietet. Durch das dortige vermehrte Wachstum der Bakterien wird schließlich die körpereigene Abwehr aktiviert, die wiederum eine entzündliche Gewebereaktion auslöst, in deren Folge der Zahnhalteapparat sukzessive zerstört wird. Der Verlauf und Schweregrad dieses Prozesses hängt dabei wesentlich von der Menge und Art der Bakterien, der Stärkte Immunabwehr des Patienten, sowie von individuellen Risikofaktoren ab.

Dazu zählen vor allen Dingen:
• mangelnde Mundhygiene
• Stress
• Rauchen
• bestimmte Medikamente (z.B. Immun-, und Epilepsiepräparate)
• geschwächte Immunabwehr
• Diabetes
• hormonelle Veränderungen
• erbliche Veranlagung

Wie läuft die Behandlung der Parodontitis ab ?
Alle therapeutischen Maßnahmen zielen darauf ab die bakterielle Plaque vollständig zu beseitigen, um die Krankheit dadurch zum Stillstand zu bringen. Eine Heilung im Sinne einer Wiederherstellung der bereits zerstörten Strukturen ist dabei aber nur in begrenztem Rahmen möglich. Um so wichtiger ist es die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und die Therapie einzuleiten. Die Behandlung selbst erstreckt sich über mehrere Phasen:

Intialtherapie:
In der ersten Sitzung werden ihm Rahmen einer professionellen Zahnreinigung zunächst sämtliche Zahnbeläge und Ablagerungen auf den Zahnoberflächen entfernt (dazu mehr). Dabei wird Ihnen erklärt wie Sie Ihre individuellen Mundhygienegewohnheiten optimieren können um weitere Entzündungen dauerhaft zu vermeiden. Im nächsten Schritt werden alle zugänglichen weichen und harten Beläge aus den Zahnfleischtaschen und den Wurzeloberflächen beseitigt. Je nach individueller Situation sind für diesen Therapieschritt unter Umständen mehrere Termine und der adjuvante Einsatz von Antibiotika notwendig. Durch diese Maßnahmen wird die Bakterienmenge verringert und die Entzündung geht zurück. Um die entzündungsauslösenden Bakterien noch effektiver zu bekämpfen bieten wir in diesem Zusammenhang auch zusätzliche lasergestützte Therapien an (dazu mehr). In vielen Fällen lassen sich dadurch der adjuvante Einsatz von Antibiotika und eventuell notwendige chirurgische Eingriffe vermeiden (s.u.).

Zwischenkontrolle:
Nach drei Monaten erfolgt eine erneute Beurteilung Ihres Zahnhalteapparates. Sollten die bisherigen therapeutischen Maßnahmen nicht den beabsichtigten Erfolg haben werden weiterführende Behandlungsschritte notwendig (s.u.).

Korrektive Phase:
In manchen Fällen verbleiben Zahnsteinreste und Bakterien in schwer zugänglichen Nischen der Zahnfleischtaschen z.B. Wurzelgabelungen, so dass die Entzündung nicht vollständig ausheilen kann. Um diese zu beseitigen ist dann ein kleiner chirurgischer Eingriff in örtlicher Betäubung notwendig um diese Schlupfwinkel unter Sicht reinigen zu können. Bei ausgeprägtem Knochenverlust besteht dabei zudem die Möglichkeit mittels spezieller Verfahren den Zahnhalteapparat teilweise zu regenerieren. Gerne informieren wir Sie dazu ausführlich ihm Rahmen eines Beratungsgesprächs.

Nachsorge:
Der langfristige Behandlungserfolg hängt wesentlich von Ihrer engagierten häuslichen Mundhygiene in Verbindung mit regelmäßiger Betreuung durch unser Praxisteam ab. Je nach Schweregrad der Erkrankung und ihrem individuellen Erkrankungsrisiko sind deshalb Nachsorgeuntersuchungen in Verbindung mit einer Prophylaxesitzung in drei bis sechsmonatigem Abstand notwendig. Andernfalls besteht ein großes Risiko, dass sich die Erkrankung erneut entwickelt und damit die Zerstörung des Zahnhalteappartes weitergeht.

Professionelle Zahnreinigung

Eine suffiziente Mundhygiene ist eine zentrale Vorraussetzung für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch. Doch selbst bei gewissenhafter häuslicher Zahnpflege können an schwer zugänglichen Stellen bakterielle Plaques zurückbleiben, die in der Folge Karies und Parodontitis verursachen können. Daneben bilden sich durch den Genuss von Kaffee, Rotwein oder Tabak häufig oberflächliche Zahnverfärbungen, die sich in Eigenregie nur bedingt entfernen lassen. Wir empfehlen daher in halbjährlichen Abständen eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.

Stabiler Sitz des Zahnersatzes

Implantatgetragene Zahnprothesen sitzen wesentlich stabiler im Mund als herkömmliche Versorgungen. Daraus ergeben sich vielfältige Vorteile. Einerseits kann die Nahrung dadurch wesentlich effizienter zerkaut und damit auch verdaut werden. Andererseits bilden sich weniger Druckstellen, da dem Zahnersatz kein Spielraum gegeben wird seine Lage zu ändern und dadurch die Mundschleimhaut zu irritieren. Zudem werden die, bei konventionellen Prothesen häufig beklagten, Geschmacksbeeinträchtigungen und Würgereize reduziert, da Implantate in vielen Fällen eine gaumenfreie Versorgung des Oberkiefers ermöglichen.

Anhand einer eingehenden Untersuchung erstellen wir für Sie zunächst ein individuelles Gesamtkonzept für die Implantation, inklusive der prothetischen Komplettversorgung. Darüber erhalten Sie im Anschluss einen detaillierten Heil- und Kostenplan zur Vorlage bei Ihrer Versicherung. Im nächsten Schritt gilt es optimale Ausgangsbedingungen für die Implantation zu schaffen. Grundvoraussetzung ist dabei eine optimale Mundhygiene des Patienten. Dies erreichen Sie und wir gemeinsam durch unser Prophylaxe-Programm. Sind darüberhinaus noch weitergehende Gebiss-Sanierungsmaßnahmen oder Regenerations- und Aufbaubehandlungen der Kieferknochen notwendig, werden diese ebenfalls im Vorfeld der Implantation durchgeführt.
Die eigentliche Implantat-OP erfolgt in örtlicher Betäubung, wobei wir Ihnen auf Wunsch aber auch die Möglichkeit bieten den Eingriff in Vollnarkose durchführen zu lassen. Anschließend folgt, je nach Ausgangssituation, eine Einheilphase von ca. 2 – 4 Monaten, während dieser das Implantat in den Knochen einwächst. Für diesen Übergangszeitraum wird bei Bedarf ein provisorischer Zahnersatz angefertigt, wobei in vielen Fällen auch eine vorhandene eigene Prothese provisorisch umgearbeitet werden kann. Im letzten Schritt erfolgt dann die definitive Versorgung mit dem neu angefertigten Zahnersatz.
Wir haben dabei den Anspruch Ihnen ein perfektes Ergebnis zu liefern und legen daher größten Wert auf die Qualität des verwendeten Materials. Zur Implantation verwenden wir daher ein nachweislich bewährtes, international führendes Implantatsystem und lassen alle zahntechnischen Arbeiten ausschließlich von einem Labor vor Ort herstellen. Im Ausland angefertigten und daher auch häufig kostengünstigeren Zahnersatz lehnen wir dagegen ab, da wir für dessen Qualität nicht garantieren können.

Zahnärztliche Chirurgie

Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der zahnärztlichen Chirurgie.

Dazu zählen unter anderem folgende Eingriffe:
• Weißheitszahnentfernung
• Zahnfreilegung
• Implantologie
• chirurgische Zahnerhaltung (z.B. Wurzelspitzenresektion)
• Parodontalchirurgie (z.B. Knochenaugmentaion)
• Entfernung von Kieferzysten

Unsere Praxis

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